Warum eine Registrierung von Gästen in Österreich gar nicht so dumm ist…

Corona Listen gibt es in Deutschland in der Gastro schon lange. Für uns war klar: es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine Regelung auch zu uns nach Österreich kommt.
Da wir mit vielen Startups und Unternehmen in Deutschland regelmäßig in Kontakt sind, erfuhren wir aus erster Hand, was dort in Cafes und Restaurants “the new normal” ist.
Jetzt beginnt die Registrierungspflicht auch in Österreich.
Warum das aus unserer Sicht gar nicht so dumm ist, will ich euch in diesem Artikel erklären.

Contact Tracing oder “wer könnte wen angesteckt haben”?

Beim sogenannten Contact Tracing geht es um die “Rückverfolgung von Infektionsquellen”. Dabei ist das Ziel, möglichst jede angesteckte Person zu finden, um die Übertragung auf andere gesunde Menschen zu verhindern.

Ein Beispiel: Max trifft sich mit seinen Freunden im Park und begrüßt seinen Freund Peter mit einem Handschlag. Leider hat sich Peter kürzlich mit Corona infiziert, aber keine Symptome entwickelt. Beide gehen ihre Wege und verhalten sich wie immer. Max trifft sich mit Freunden in einem Restaurant und hat einen netten Abend. Einige Tage später geht es Max nicht so gut und es stellt sich heraus, dass er Corona hat. Wen könnte er nun angesteckt haben?

Und hier geht’s los. Exponentielle Verbreitung geht schnell. Wahnsinnig schnell und ohne entsprechende Maßnahmen wie Apps, Contact Tracing Listen usw. ist es ein enormes Risiko, die Weitergabe des Virus von Person zu Person zu stoppen.

Wenn ich auf Facebook Kommentare zu dem Thema lese wie: “Wenn ich meine Daten angeben muss, geh ich nimmer in ein Restaurant” muss ich schmunzeln und werde doch ein wenig traurig. Solche Leute posten unzählige Meinungen, teilen Fotos auf Instagram oder sonst wo und geben damit freiwillig VIEL persönlichere Daten preis als ihren Namen, E-Mail Adresse oder Telefonnummer. Im Endeffekt schaden sie mit solchen Aussagen der eh schon angeschlagenen Gastronomie.

Und keine Sorge, ich glaube kaum, dass ein Wirt oder Restaurant Besitzerin deine Daten an Google oder Facebook verkauft. Diese haben die Internet Giganten sowieso – Ende der Geschichte.

Verpflichtende Gäste Registrierung ab Montag in Wien

Ab Montag ist es in Lokalen verpflichtend, dass Gäste registriert werden. Ein entsprechendes Formblatt wird bereits vorbereitet. Hier könnt ihr so ein Formblatt mal ansehen – zum selber Drucken. Quelle: WKO.

Jetzt haben wir also wieder einen Zettel mehr, den wir ausdrucken, ausfüllen, einsammeln und ablegen müssen. Die Kontaktpunkte in dieser Konstellation will ich mir gar nicht erst ausrechnen. 🙈

Warum nicht einfach dem Gast einen QR Code auf den Tisch stellen mit einem Link zu einer Website aufdrucken und der Gast gibt alles online ein? Auf seinem eigenen Smartphone. Da nach 28 Tagen die Daten sowieso vernichtet werden müssen, tut es mir da um die armen Bäume leid, die für diesen unnötigen Zettel sterben mussten. Nun gut, Spaß beiseite – ihr versteht was ich meine…

Das Thema mit den Speisekarten

Wenn ich in einem Gasthaus oder Restaurant essen gehe und die Speisekarte bekomme, habe ich doch immer ein mulmiges Gefühl in Zeiten von Covid-19. Man passt ja jetzt eh überall auf, aber ohne die Speisekarte anzufassen – und wer weiß wie gut und OB die überhaupt desinfiziert wurde – bekomme ich nichts zu essen. Man denkt dann “Scheiß drauf” und blättert fröhlich durch die Karte.

Daher fing ich wieder an nachzudenken: “Warum gibt es nicht eine online Speisekarte mit einen QR Code Aufsteller, wo ich mir die Speisekarte wie gewohnt am Handy ansehen könnte? Vielleicht sogar noch mit netten Bildern, Videos oder Zusatzinfos. Und einen Button der zum Covid-Registrierungsformular führt, könnte man auch direkt dort platzieren. Von den Marketingmöglichkeiten für Gastronomen ganz zu schweigen.”

QR Code Gästeliste ibindo Gastro Cloud Corona People Standing scanning QR

Gedacht getan: digitale Speisekarte und Gästeregistrierung  All-in-One

Nachdem ich meinen Jungs von ibindo von der Idee erzählte, machte das für uns sofort Sinn. Unsere Cloud Lösung für Gästeblätter im Tourismus können wir schnell umbauen und einen eigenen Server dafür betreiben. Geboren war die ibindo Gastro Cloud. Mit unserem Kooperationspartner, dem Nicolas von ZETA Gastro haben wir das Konzept dann noch mit logischen Features und Ideen fertig ausgearbeitet.

Ab kommender Woche gibt’s bei ibindo also die digitale Speisekarte mit Covid19- Gästeregistrierung.
Digital, kontaktlos und super easy für Wirt und Gast.

Diese Dinge werden wir dann unter der ibindo Gastro Cloud führen.

Das spart Papier, der Gast kann, nachdem er sich einmal wo registriert hat, bei anderen ibindo Betrieben auf Knopfdruck seine Daten abliefern. Der Vermieter hat eine übersichtliche Liste in seinem Dashboard und kann mit der online Suche sofort nach Personen suchen und diese im Fall der Fälle informieren.
Weitere Feature-Erweiterungen werden folgen.

Mehr Infos kommen demnächst unter https://ibindo.at/corona und wie so eine digitale Speisekarte aussehen kann, findet ihr auf https://speisekarte.ibindo.at/

 

Das Beste kommt zum Schluss

Unsere ibindo Gastro Cloud bieten wir für Einzelbetriebe, Veranstalter und Wirtinnen komplett kostenlos* an. Das ist unser Beitrag in diesen schwierigen Zeiten und wir wünschen jedem Gastronom, dass die Geschäfte gut laufen über die Wintermonate. Also geht’s alle brav essen und trinken und “regts” euch nicht über die Bürokratie auf, vor allem wenn die ibindo Gastro Cloud im Einsatz ist 🙂

 

*1 Objekt kostenlos. Für Restaurantketten und Eventagenturen gibt es günstige Staffelpreise ab 10€.